Tarifvertrag energiewirtschaft entgelttabelle

Die NEW-Klassifikation unterliegt einem Verbot der Benachteiligung des Arbeitnehmers. Kein Mitarbeiter darf durch die NEW-Klassifikation und eine Meinungsverschiedenheit über die Einstufung benachteiligt werden. Die Rechtsansprüche eines Arbeitnehmers aufgrund seiner Umgliederung in das NEW-Gehaltssystem am Umstellungstag erlöschen (nur) nach Ablauf von drei Jahren. Die Tarifverhandlungen im Finanzsektor laufen seit November 2019. Bisher gab es fast zwanzig Treffen zu Verhandlungen. Trotz der regelmäßigen Verhandlungssitzungen wurde keine Einigung erzielt, weshalb die Gewerkschaften beschlossen haben, ab dem 27. Februar ein Verbot von Überstunden, Gleitzeit und Geschäftsreisen in der Freizeit zu beginnen. Die Gültigkeit des Tarifvertrags endete am 31. Januar 2020.

Die Vereinbarung ist allgemein verbindlich und umfasst fast 20.000 Mitarbeiter. Der Tarifvertrag gilt für 25 Monate und beinhaltet eine Vereinbarung über Lohnerhöhungen von 3,3 % für den Vertragszeitraum im Einklang mit anderen Sektoren im Land. “Die Schwierigkeit der im Finanzsektor geleisteten Arbeit hat sich seit der Erstellung der Qualifizierungskategorisierung für den Tarifvertrag erheblich erhöht. Es ist wichtig, die Gehälter in diesem Sektor so zu entwickeln, dass sie den heutigen Anforderungen besser entsprechen. Aus diesem Grund sind volle Erhöhungen der Mindestlöhne, die Anhebung der niedrigsten Gehälter und die Zahlung von Gehaltserhöhungen zusätzlich zur Gehaltserhöhung in die richtige Richtung. Die Arbeit wird während der Vertragslaufzeit als Teamarbeit fortgesetzt”, sagt Gewerkschaftsvorsitzende Kari Ahola. Der Tarifvertrag im Finanzsektor gilt für Banken und Finanz- und Kartenunternehmen. Es umfasst etwa 20.000 Menschen. Die Abschaffung der unbezahlten Arbeitszeit im Rahmen des Pakts für Wettbewerbsfähigkeit erfordert nach Ansicht von Palta zahlreiche Beeinträchtigungen im Tarifvertrag für den Finanzsektor.

Palta schlägt vor, die neben den regulären Arbeitszeiten und den für die Berufsausbildung aufgewendeten Arbeitsstunden um insgesamt 24 Stunden pro Jahr zu erhöhen. Nach Angaben der Arbeitgeber könnte dies durch verschiedene alternative Kombinationen von Arbeitszeitänderungen umgesetzt werden, wie z. B. mehr Arbeit außerhalb der regulären Arbeitszeiten, die Abschaffung von freien Tagen, die im Tarifvertrag festgelegt sind, und die Verlängerung der Arbeitszeit am Gründonnerstag und Silvester. Die Umstellung auf das NEW-System unterliegt einer klaren Schlüsseldatumsregelung: Die Änderung muss gemeinsam für alle Mitarbeiter eines bestimmten Unternehmens am selben Tag gelten. So wird das Unternehmen nicht zwei Gehaltssysteme parallel abwickeln müssen, sondern das OLD-Gehaltssystem gilt bis zum Wechsel auch für neue Mitarbeiter. Neu gegründete Unternehmen oder Unternehmen, die den Tarifvertrag im Handelssektor zum ersten Mal anwenden (z. B.

weil sie zu diesem Tarifvertrag wechseln), müssen ihre Mitarbeiter nach dem NEW-Gehaltssystem klassifizieren. Andernfalls muss das Umstellungsdatum (der der erste Tag eines bestimmten Monats sein muss) durch eine Shopvereinbarung festgelegt werden. Ist kein Betriebsrat eingesetzt worden, so kann das Unternehmen den Termin festlegen, muss die Arbeitnehmer jedoch spätestens drei Monate vor der geplanten Umstellung schriftlich informieren. Als nächstes müssen die Arbeitnehmer (in Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat, wenn einer gegründet wurde) in das NEUE Gehaltssystem versetzt und spätestens vier Wochen vor dem Umstellungstermin durch eine NEUE Arbeitsanzeige (“Dienstzettel”) darüber informiert werden. Die Beschäftigten der früheren Beschäftigungsgruppen 1 bis 6 müssen je nach Tätigkeit den Beschäftigungsgruppen A bis H im Rahmen des neuen Beschäftigungsgruppensystems zugeordnet werden. Sie werden im nächsthöheren Mindestlohn der jeweiligen Beschäftigungsgruppe im Tarifvertrag eingestuft, bei dem frühere Dienstjahre unerheblich sind – der Arbeitnehmer wird immer dem ersten Jahr der neuen Stufe zugeordnet.